About
DigitalPogo
Das Internet als Netzwerk aus unzählen Foren, Web 2.0-Angeboten und Nischenwebsites wird wohl schon so manchem Kommunikationsverantwortlichen Sorgen bereitet haben. In Millionen von Websites diskutieren Konsumenten offen über Marken, analysieren Werbeversprechen und decken gnadenlos Schwachstellen von Produkten auf - und das alles ohne das Unternehmen, wie sonst gewohnt, die Kontrolle über Themen und Inhalte ausüben können. Nicht mehr die ordnungliebenden Kommunikationsverantwortlichen bestimmen den Ort und das Thema der Gespräche, sondern die User. Als Autoren in Foren, Weblogs oder Social Networks werden normale Menschen zu Produzenten, die mit ihren Berichten Andere bei Kaufentscheidungen und Markenwahl beinflussen können. Über Suchmaschinen sind diese Informationen jederzeit auffindbar, die einfache Handhabung von E-Mail, Weblogs und anderen Kommunikationsdiensten ermöglicht eine rasante Verbreitung von Website zu Website und von User zu User. Diese Situation erinnert an ein Schauspiel, dass häufig auf Tanzflächen und Konzerten stattfindet - dem Pogo. Bei dieser Form des “Tanzens” beginnt eine kleine Gruppe von Menschen mit scheinbar unkontrolliertem Umherspringen und steckt innerhalb kürzester Zeit einen großen Teil des Publikums an. Im Bezug auf die Situation im Web bleiben Unternehmen nur wenige Handlungsoptionen, um auf die resultierenden Herausforderungen adäquat zu reagieren. Sie können, um bei der Analogie des Pogo zu bleiben, kopfschüttelnd am Rand stehen bleiben und dem Treiben zuschauen – jedoch ohne jeglichen Einfluss auf die Geschehnisse. Sie können die Musikveranstaltung als Sponsor unterstützen, überall ihre Plakate aufhängen und die Events durch nervige Produktinformationen unterbrechen - was das Publikum jedoch kaum interessiert und eher als störend wahrgenommen wird. Oder aber, die Unternehmen liefern Musik, die den Menschen gefällt und stürzen sich selbst ins Getümmel - mit allen Konsequenzen, die daraus resultieren können.
Themen
Bei digitalpogo.com geht es deshalb um Pullmarketing- und Many-to-many-Strategien, die auf Netzwerk- und Meinungsführerkonzepten basieren und darauf abzielen, online Gespräche über Marken, Produkte oder Kampagnen in den jeweils relevanten Zielgruppen anzuregen. Auf digitalpogo.com geht es hierbei weniger um die wissenschaftliche und theoretische Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden Mechanismen, als um die kritische Analyse von Praxisbeispielen. Zu den zentralen Themen dieses Weblogs zählen:
- Spannende Produkte, die aufgrund ihrer Eigenschaften (Funktionalität, Design etc.) Buzz und Empfehlungen auslösen.
- Kommunikationsstrategien, die für die initiale Anregung von Gesprächen über Produkte und Marken geeignet sind.
- Beispiele für Kampagnen, bei der eine überzeugende Story und Umsetzung Auslöser für Gespräche über Marken und Produkte ist.
- Onlinetools- und Services, die bei der Umsetzung von Pullstrategien hilfreich sein können.
Autor
Mein Name ist Patrick Möller, ich lebe in Hamburg und arbeite als Account Manager bei der Dänischen Seeding & Tracking-Agentur GoViral. In meinem Job berate und betreue ich Media- und Kreativagenturen bei der Umsetzung von „content based user-driven campaigns“ - eine Art der werblichen Kommunikation, die häufig auch als „Viral Marketing“ oder „virale Werbung“ bezeichnet wird. Vor meiner Tätigkeit bei GoViral habe ich in verschiedenen Positionen für Werbe- und Marketingagenturen sowie für einen E-Business-Provider gearbeitet. Mehr Informationen zu meinem beruflichen Werdegang sind hier zu finden.
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